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Die Frage, die du deinen Kunden nie stellst.
Warum haben Sie sich damals für mich entschieden? Die Antworten weichen fast immer von der eigenen Vermutung ab – und sind das beste Textmaterial, das es gibt.
Frage nach der damaligen Situation, nicht nach einer allgemeinen Bewertung: Was war der Anlass? Welche Alternative stand im Raum? Was gab den Ausschlag? Lass die Antwort stehen, ohne sofort deine eigene Erklärung anzubieten. Drei Gespräche ergeben kein repräsentatives Bild, aber oft bessere Hinweise als die eigene Vermutung. Für eine Veröffentlichung brauchst du die Zustimmung des Kunden – auch dann, wenn seine Formulierung besonders gut klingt.
Fünf Minuten für Dich
Drei Kunden auswählen und für jeden die eine Frage aufschreiben, mit der du anfängst. Dann den ersten anrufen – oder den Anruf als Termin in den Kalender setzen.
Die Gespräche selbst dürfen danach mehr Zeit bekommen.
„Die Frage ist nicht, was du ansiehst, sondern was du siehst.“
Henry David Thoreau, Tagebuch, 5. August 1851
eigene Übertragung
Wenn dieser Gedanke bei dir länger nachhallt, können wir gerne darüber reden.