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Delegieren heißt loslassen, nicht abschieben.
Wer eine Aufgabe weitergibt und dreimal nachfragt, hat sie nicht weitergegeben, sondern verdoppelt.
Loslassen braucht eine brauchbare Übergabe: Welches Ergebnis wird gebraucht, bis wann, mit welchen Mitteln? Was darf die andere Person selbst entscheiden, und wann soll sie dich dazuholen? Vereinbare einen passenden Kontrollpunkt statt dauernder Zwischenfragen. Ein anderer Weg ist noch kein schlechteres Ergebnis. Bei Sicherheit, Recht oder Kundenzusagen darf der Spielraum dagegen nicht einfach auf gut Glück entstehen.
Fünf Minuten für Dich
Eine Aufgabe benennen, die du abgeben könntest. Dazu drei Zeilen: Welches Ergebnis wird gebraucht, bis wann, und wann soll die andere Person dich dazuholen?
„Beginne deshalb mit kleinen Dingen.“
Epiktet, Handbüchlein der Moral XII
eigene Übertragung
Wenn dieser Gedanke bei dir länger nachhallt, können wir gerne darüber reden.